Prof. Dr. Klaus Bös
Leiter des Instituts für Sportwissenschaften
an der Universität Karlsruhe
"Der Bewegungsmangel ist neben der Überernährung entscheidender
Faktor bei der Entstehung des Metabolischen Syndroms. Ein aktiver Lebensstil mit dem richtigen Maß an körperlicher Betätigung trägt wesentlich zum langfristigen Erhalt von Gesundheit und Lebensqualität bei."
Bös: "Bewegung wieder alltäglich machen." ...weiter
Prof. Dr. med. Markolf Hanefeld
Direktor des Zentrums für Klinische Studien, Forschungsbereich Endokrinologie / Stoffwechsel,
GWT-TUD mbH, Dresden
"Die Wahrscheinlichkeit, Typ-2-Diabetes zu entwickeln, ist bei vom
Metabolischen Syndrom Betroffenen um das Vier-bis Zehnfache erhöht."
Hanefeld: "Noch ist die Situation hier zwar nicht ganz so dramatisch wie in den Vereinigten Staaten, aber die Tendenz geht eindeutig in die gleiche Richtung." ...weiter
Prof. Dr. med. Hans Hauner
Lehrstuhl für Ernährungsmedizin
an der Technischen
Universität München
"Das Metabolische Syndrom ist Folge ungesunder Ernährung und fehlender Bewegung und kann als die Wohlstandserkrankung schlechthin gesehen werden. Durch Lebensstiländerung kann es fast komplett vermieden werden. Hier liegt eine große Herausforderung für den Einzelnen, sich um seine Gesundheit zu kümmern."
Hauner: "Mehr unabhängige Information." ...weiter
Dr. med. Marianne Koch
Präsidentin
Deutsche Schmerzliga
"Das Metabolische Syndrom hat sich zu einem der häufigsten und folgenreichsten Gesundheitsrisiken für die Bevölkerung in Deutschland entwickelt. Es wird meist von den Patienten nicht wahrgenommen und von den Ärzten nicht konsequent genug therapiert. Dabei gäbe es gute Chancen, die Folgekrankheiten rechtzeitig abzuwenden. Eine Aufklärung über diese typische Wohlstandskrankheit ist deshalb von besonderer Wichtigkeit."
Professor Dr. med. Thomas Meinertz
Ärztlicher Leiter der Klinik und Poliklinik
für Kardiologie/Angiologie Medizinische Klinik III,
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
" Noch vor wenigen Jahren war der Begriff Metabolisches Syndrom für Kardiologen praktisch unbekannt. Hier ist in den letzten Jahren eine dramatische Bewusstseinsänderung eingetreten. Heute weiß jeder Kardiologe, dass
das Metabolische Syndrom neben dem Diabetes mellitus zu den wichtigsten Risikokrankheiten bzw. Risikokonstellationen zählt."
Prof. Dr. med. Ruth H. Strasser
Ärztliche Direktorin Herzzentrum u. Med. Klinik/Kardiologie, TU Dresden
"Das Metabolische Syndrom ist der „Silent Killer“ Nummer eins in unserer Gesellschaft: Es tut nicht weh, aber in Deutschland haben die Patienten mit der gefährlichen Herzkranzgefäßerkrankung in mehr als 80 % ein Metabolisches Syndrom. Inzwischen sind die Herzkreislauferkrankungen weit vor allen Tumorerkrankungen zusammen die Haupttodesursache unserer Bevölkerung."
Prof. Dr. Petra Wagner
Professur für Sozialwissenschaften des Sports
an der Technischen Universität Kaiserslautern
"Auf dem Weg zur Vermeidung des Metabolischen Syndroms ist die Veränderung des Lebensstils hin zu regelmäßiger Bewegung keine Alles - oder – Nichts Entscheidung, sondern ein langfristiger Motivationsprozess. Um diesen Prozess zu fördern, braucht es nachhaltige Maßnahmen auf Ebene des Einzelnen wie der Bevölkerung. Dabei gilt es, sowohl Barrieren für ein Mehr an Aktivität im Alltag abzubauen als auch regelmäßige Bewegung als etwas Wirkungsvolles für den Einzelnen emotional erfahrbar zu machen."
Apotheker Heinz-Günter Wolf
Präsident Bundesvereinigung
Deutscher Apothekerverbände
"Medikamente gegen die durch das Metabolische Syndrom ausgelösten Krankheiten sollten erst dann eingesetzt werden, wenn alle Möglichkeiten zur Prävention durch einen gesunden Lebensstil ausgeschöpft sind. Bei der entsprechenden Beratung nimmt der Apotheker auf der Basis seiner vertrauensvollen Kundenbeziehung eine wichtige Funktion ein."